Didaktik

An den meisten Universitäten referieren Professoren in großen Hörsälen, und die Studenten haben wenig Möglichkeiten des Einflusses auf den Lehrstoff oder die Art des Unterrichtes. Der Unterricht findet meistens direktiv statt, und viele Studenten schaffen es nicht, die oft zusammenhanglosen Lehrinhalte in ihrem Umfang aufzunehmen. Eine „natürliche Auslese“ der scheinbar Unbegabten ist die Folge.

An Unserer Königlichen Akademie wollen Wir diese Art der „Auslese“ nicht betreiben. Wir meinen, daß jeder Mensch in seinem Inneren einen gewissen Genius in sich trägt, auch wenn er schon zu großen Teilen abtrainiert wurde.

Das Problem besteht zudem darin, daß der Student nur selten vor einem Studiengang genau herausfinden konnte, was ihm am meisten liegt. Oft ist es das, was das Herz schneller schlagen läßt und den Menschen mit Freude erfüllt.

Im Studium Generale an der Königlichen Akademie soll der Student herausfinden, worin seine größte Freude und seine großen Begabungen oder Talente liegen. Hat er das herausgefunden, schließt sich das Studium einer Fachrichtung an.

An der Königlichen Akademie wird darauf geachtet, dem Studenten Wissen erfahrbar zu machen, das ihm dazu verhilft, Freiheit, inneren Frieden, Freude und Glück zu erfahren. Weisheit ist das Ziel.

Direktiver Unterricht wird nicht vorherrschend sein. Wir wollen Interaktion zwischen Studenten und Lernbegleitern in verschiedenen Projekten erreichen, wollen einen regen Austausch und Kooperation fördern, wollen ein Miteinander und gegenseitige Hilfe vorherrschen lassen, wollen Freude und Selbstbestimmung ermöglichen und fördern.

Das Ziel ist eine verantwortungsbewußte erneuerte Gesellschaft voller kooperativer Individuen, die wertschätzend und liebevoll miteinander umgehen. Das Ziel ist eine Gesellschafts- und Wirtschaftsordnung, in der jeder seinen Platz findet, seine Begabung lebt und einen wertvollen Beitrag zur positiven Entwicklung der Menschheit in einer friedlichen und kooperativen Welt leistet.


"So viel hat der Mensch vom Wissen, wie er in die Tat umsetzt"